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Das WoGen Quartiershaus – gemeinschaftlich wohnen und kooperativ arbeiten

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Das WoGen Quartiershaus – gemeinschaftlich wohnen und kooperativ arbeiten

Die WoGen Wohnprojekte-Genossenschaft e.Gen. wird am Standort ‚Wien Hauptbahnhof, Leben am Helmut Zilk Park‘ das WoGen Quartiershaus errichten, in dem ein neuer Typus eines städtischen Mischnutzungskomplexes verwirklicht wird. Das Projekt wurde im März 2017 vom Quartiersentwicklungsgremium in der 2. Stufe eines Bewerbungsverfahrens zur Realisierung empfohlen und wird bis 2020 von Der WoGen mit ihren PartnerInnen realisiert. Besonders ist dabei die kooperative Projektentwicklung in enger Zusammenarbeit zwischen Bauträger, Generalplaner, Projektleitung und PlanerInnen (Architektur, Freiraum, FachplanerInnen).

Gemeinschaftlich Wohnen: Die WoGen Wohnungscluster

Das WoGen Quartiershaus bietet den Arbeitenden und BewohnerInnen gemeinsam nutzbare Flächen und individuelle Ausbaumöglichkeiten. Das Konzept lautet kurz gefasst: „Teilen und wieder verbinden: Mehr Fläche für dasselbe Geld“. Dies wird bei den Wohnnutzflächen in den Obergeschossen erreicht durch sogenannte ‚Clustertypen‘. Dies sind kompakte, zum Teil räumlich überhöhte Kleinwohnungstypen, vollständig mit Bad, WC und Kleinküche ausgestattet. Raumhöhen bis zu 4,5 m (+raum) ermöglichen einen Ausbau der Lufträume in mehreren optimierten Möblierungsvarianten. Es gibt sowohl gemeinschaftlich genutzte Räume innerhalb eines Wohnungsverbands oder Clusters, als auch gemeinschaftliche Räume, die vom ganzen Haus genutzt werden können.

Gemeinschaftlich Wohnen: Die WoGen Wohngruppe

Die Wohnnutzflächen in den Obergeschossen des WoGen Quartiershauses richten sich an ein klassisches Baugruppenpublikum bzw. an Menschen, die ‚fortgeschritten‘ in Gemeinschaft wohnen wollen, darunter auch Familien. Die Geschoßwohnungen, durchwegs mit erhöhten Raumhöhen geplant, eignen sich auch gut für gemeinschaftliches Wohnen im Alter.

Kooperativ Arbeiten: Gewerbliche Sockelzone / Stadtwerkstatt

Neben dem WoGen Unternehmenssitz soll das Haus auch Platz bieten für andere gemeinwohlorientierte Unternehmen. In der Stadtsockelzone im Inneren der Bauplätze wird eine ‚Stadtwerkstatt‘ geschaffen, an der auch die BüromieterInnen der Haupthäuser partizipieren sollen. Die Stadtwerkstatt ist neuen Arbeitsformen und Arbeitswelten verpflichtet, darunter neuen Formen der Kleinproduktion und des künstlerischen Handwerks, die nach speziellen Flächenzuschnitten, gemeinsamer Infrastruktur und auch nach städtischem Umfeld suchen. Eine Raumhöhe von bis zu 5m, freie Möglichkeiten in der Grundrissgestaltung und eine solide technische Grundausstattung ermöglichen eine Vielzahl von Nutzungen.

Der verbindende Stadtbalkon ist als große, teilweise intensiv begrünte Freifläche ausgebildet, die den Baublock zum und für den umgebenden Stadtraum öffnet.

Beim Quartiershaus handelt es sich um ein prototypisches integratives Nutzungs- und Gebäudekonzept unter Einbeziehung von 'Produktion / Industrie 4.0' in der Stadt (Stadtsockelzone).

Leistung

  • Generalplanung
  • Projektentwicklung
  • Projektleitung

Laufzeit

2017-2020

Ort

Nutzfläche

5.300 m2

Wohneinheiten

56 (78 Nutzeinheiten)

Projekt-Team

  • DI Lukasz Kujawa
  • Dr. Robert Korab
  • DI Bernhard Schönthaler
  • BA Eveline Hendekli

AuftraggeberInnen

PartnerInnen

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