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Wohnbau Rußbergstraße – Zusammen ist man weniger allein

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Wohnbau Rußbergstraße – Zusammen ist man weniger allein

Der öffentliche Bereich in einem Wohnhaus ist der Ort, wo sich gelegentlich Interaktion ergeben kann. Eine genauere Betrachtung der heutigen Wohnhäuser ergibt, dass die Räumlichkeiten für die Erschließung normalerweise auf einem Minimum gehalten werden und oft keine oder geringe Raumqualität haben.

Der Laubengang, ein ehemals als wirtschaftliche Erschließungstypologie verbreiteter Typus, wird auch durch seinen sozialen Faktor geschätzt. Menschen haben den Wunsch, in der unmittelbaren Wohnungsumgebung Kontakte zu knüpfen, dabei aber ein Gleichgewicht zwischen Offenheit und Abgeschlossenheit beizubehalten.
Die offenen Zugangsbereiche und Nachbarschaftsbalkone fördern das Gemeinschaftsleben. Die Verbindung von solchen Laubengängen mit einer vertikalen Hauptverbindung ergibt ein Zentrum mit einem großen Kommunikationspotential.

Das Projekt in der Rußbergstraße interpretiert dieses Laubengangprinzip neu: Es wird eine vertikale und horizontale Kommunikationsplattform geschaffen, die nicht nur private und öffentliche Bereiche im Wohnhaus kommunizieren lässt – auch in einem größeren Maßstab ist sie eine Verbindung zwischen Straße (öffentlich) und Garten (privat).

Das Projekt interpretiert das Laubengangprinzip neu: es wird eine vertikale und horizontale Kommunikationsplattform geschaffen, die private und öffentliche Bereiche im Wohnhaus kommunizieren lässt.

Leistung

  • Generalplanung

Laufzeit

2010 - 2013

Ort

Projekt-Team

  • Dr. Robert Korab

AuftraggeberInnen

PartnerInnen

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