Info-Veranstaltungen im Rahmen von „Gemeindebau NEU“-Projektvorhaben

„Gemeindewohnungen NEU“

Als Antwort auf die große Nachfrage nach kostengünstigen Wohnungen und die jüngsten Kostenentwicklungen am freien Markt baut die Stadt Wien wieder Gemeindewohnungen. Auf unterschiedlichen Liegenschaften in städtischem Besitz werden derzeit Nachverdichtungspotenziale im Bestand genutzt, um ausreichend leistbaren Wohnraum für die Wiener Bevölkerung bereitzustellen. Die „Gemeindewohnungen NEU“ sind dabei die perfekte Ergänzung zum erfolgreichen Konzept des geförderten Wohnbaus. Sie bieten kostengünstige und vor allem eigenmittelfreie Mieten. Die „Gemeindewohnungen NEU“ sind zu 100 Prozent im Eigentum und der Verwaltung der WIGEBA – Wiener Gemeindewohnungs-Baugesellschaft und damit im Eigentum der Stadt Wien.

raum & kommunikation wurde mit der Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von mehreren niedrigschwelligen Erstinformationsveranstaltungen für die AnwohnerInnen mehrerer „Gemeindebau Neu“ Standorte beautragt. Bisher hat raum & kommunikation für fünf Standorte die entsprechenden Informationsveranstaltungen organisiert und durchgeführt:

Die AnwohnerInnen der benachbarten bzw. direkt angrenzenden Wohnbebauungen werden im Rahmen der Informationsveranstaltungen anhand von Ausstellungsplakaten über den aktuellen Stand des Bauvorhabens und den Status
des Planungsverfahrens bzw. der Flächenwidmung informiert. Weiters besteht die Möglichkeit, erste Fragen zu stellen sowie Anregungen und Feedback für den weiteren Planungsprozess zu deponieren. Bei den Veranstaltungen sind ExpertInnen von Wiener Wohnen, der MA 21 und WIGEBA anwesend.

Informationen zu den Standorten und ausgewählte Ausstellungsplakate können unter https://www.wienerwohnen.at/gemeindebauneu.html heruntergeladen werden. Für die Zukunft sind weitere Veranstaltungen geplant. Die AnwohnerInnen werden dafür frühzeitig von Wiener Wohnen informiert werden.

 

Gemeindewohnungen NEU – Handelskai 214

„Gemeindewohnungen Neu“

Als Antwort auf die große Nachfrage nach kostengünstigen Wohnungen und die jüngsten Kostenentwicklungen am freien Markt baut die Stadt Wien wieder Gemeindewohnungen. Diese „Gemeindewohnungen NEU“ werden im Auftrag der Stadt von gemeinnützigen Bauträgern auf Grundstücken der Stadt Wien errichtet. Die „Gemeindewohnungen Neu“ sind dabei die perfekte Ergänzung zum erfolgreichen Konzept des geförderten Wohnbaus. Die neuen Gemeindewohnungen erfüllen dasselbe hohe Qualitätsniveau wie das gesamte Angebot im geförderten Wohnbau. Sie bieten kostengünstige und vor allem eigenmittelfreie Mieten.

Handelskai 214

Im Rahmen des Programms „Gemeindewohnungen NEU sollen gegenüber dem bestehenden Gemeindebau Handelskai 214 knapp 300 neue Wohneinheiten und zusätzliche Tiefgaragenplätze entstehen. Die derzeit dort noch befindliche Hochgarage ist baulich desolat und soll teilweise unterirdisch ersetzt werden. Die Stadt hat sich entschieden, hier im Einklang mit der bereits bestehenden Wohnhausanlage eine sanfte Verdichtung vorzunehmen, um in dieser Lage direkt an der Donau hochqualitativen, eigenmittelfreien Wohnraum zu schaffen. Aus einem zweistufigen Architekturwettbewerb ging der Entwurf von querkraft architekten als Sieger hervor.

Der Abbruch der bestehenden Hochgarage startet im Oktober 2018. Der Baubeginn soll nach den gesetzlich vorgeschriebenen EU-weiten Ausschreibungen im 1. Quartal 2019 erfolgen. Die Fertigstellung ist für das 1. Quartal 2021 vorgesehen (Bauzeit voraussichtlich 24 Monate). Die erforderliche Flächenwidmung hat der Wiener Gemeinderat in seiner Sitzung am 28. September 2017 beschlossen.

raum & kommunikation wurde mit der Konzeption, Vorbereitung, Durchführung/ Moderation und Nachbereitung von zwei Informationsveranstaltungen für die BewohnerInnen der bestehenden Wohnhausanlage Handelskai 214 beautragt. In einer ersten Info-Veranstaltung im Juni 2017 wurde der aktuelle Stand des Planungsverfahrens bzw. der Flächenwidmung vorgestellt; den BewohnerInnen wurde Gelegenheit gegeben, ihre Anregungen und Ideen einzubringen. In einer zweiten Informationsveranstaltung im März 2018 wurde das Siegerprojekt des Realisierungswettbewerbs im Detail vorgestellt und die weitere Vorgehensweise, insbesondere in Bezug auf das Thema Stellplätze, erörtert.

 

 

 

 

Stadtentwicklungsgebiet Wildgarten – Wohnen am Rosenhügel

Der Wildgarten verbindet Wohnen mit der Ursprünglichkeit der Natur

Am Südosthang des Wienerwaldes entsteht in den nächsten Jahren Wiens erstes Wohnquartier in einem Wildgarten. Auf etwa 11 Hektar werden 2.300 Menschen mit der Natur, nachbarschaftlich und doch städtisch leben (ca. 1.100 Wohnungen, freifinanziert und zum Teil gefördert). Vielfältige Wohnformen von Miet- über Eigentumswohnungen bis hin zu Baugruppen profitieren von großzügigen Freiräumen mit unterschiedlicher Nutzungsintensität, vom Gemeinschaftsgarten bis zur Blumenwiese und Wildhecke. Das Konzept sieht leistbares, urbanes Wohnen im Grünen vor, individuell aber nicht anonym. Der Grün- und Freiraum bildet dabei das Grundgerüst, auf dem der städtebauliche Entwurf aufbaut.

Ende 2011 wurde auf Basis des Siegerprojekts zum Wettbewerb EUROPAN 10 (Architekten: arenas.basabe.palacios arquitectos, Madrid) ein kooperativer Planungsprozess für die Liegenschaft im 12. Bezirk initiiert. Das Ergebnis dieses Planungsprozesses – ein Masterplan (‚Gartenstadt 2.0’), der zusammen mit dem Bebauungsplan und einem Qualitätszielkatalog das verpflichtende Regelwerk für Planungen und Nutzungen im Wildgarten darstellt – wurde 2014 mit dem Holcim Award für Europa in Bronze ausgezeichnet.

Die Besiedelung ist für 2019 vorgesehen. Am 24.05.2019 öffnete das behutsam sanierte Wildgartenhaus (inkl. Kindergarten und Nachbarschaftszentrum; Architektur M&S Architekten ZT) im Rahmen eines Tags der Offenen Tür seine Pforten.

Zusammen mit der Caritas Wien Stadtteilarbeit, welche zukünftig vor Ort im Nachbarschaftszentrum im Wildgartenhaus identitätsstiftende und vernetzende Veranstaltungen und Aktivitäten anbieten wird, hat raum & kommunikation die ARE Development GmbH beraten

  • bei der Entwicklung von Organisations- und Verwertungsstrukturen, die den komplexen Anforderungen an die Verwaltung der Liegenschaft gerecht wird
  • beim Aufbau des Nachbarschaftszentrums im denkmalgeschützten Gebäude am Emil-Behring-Weg, welches bereits in der Bauphase als Kontaktpunkt für AnrainerInnen, WohnungsinteressentInnen und die weitere Öffentlichkeit dient (ergänzende Expertise, Veranstaltungskonzeption und -organisation, Leistungsbild für das Nachbarschaftszentrum)
  • beim Aufbau von Strukturen für koordinierte Planung und Errichtung, Bespielung und Verwaltung der siedlungsbezogenen Freiflächen und Gemeinschaftseinrichtungen